Bäuerliche Betriebe stärken
Landwirtschaft braucht verlässliche Perspektiven: faire Preise, regionale Vermarktung, Zugang zu Land, weniger Abhängigkeit von industriellen Strukturen und mehr Anerkennung für gute Arbeit auf den Höfen.
Wir setzen uns für eine zukunftsfähige Landwirtschaft in Sachsen ein: mit starken bäuerlichen Betrieben, artgerechter Tierhaltung, fruchtbaren Böden, sauberem Wasser, regionalen Wertschöpfungsketten und einer Agrarpolitik, die Verantwortung belohnt.
Sachsen ist geprägt von fruchtbaren Böden, gewachsenen Kulturlandschaften, engagierten Betrieben und Menschen, die wissen wollen, woher ihre Lebensmittel kommen. Wir arbeiten dafür, dass Landwirtschaft nicht gegen Natur und Gesellschaft gedacht wird, sondern als Teil einer lebendigen, regionalen Zukunft.
Landwirtschaft braucht verlässliche Perspektiven: faire Preise, regionale Vermarktung, Zugang zu Land, weniger Abhängigkeit von industriellen Strukturen und mehr Anerkennung für gute Arbeit auf den Höfen.
Tiere sind keine Produktionsmittel. Wir unterstützen Haltungsformen, die Platz, Auslauf, Gesundheit, artgerechtes Verhalten und eine ehrliche Kennzeichnung entlang der gesamten Lebensmittelkette fördern.
Gesunde Böden, Hecken, Blühflächen, saubere Gewässer, Insektenschutz und weniger chemische Belastung sind Grundlagen für stabile Ernten und eine widerstandsfähige Landschaft.
Landwirtschaft betrifft jeden Tag unseren Einkauf, unsere Landschaft, unsere Dörfer und die Qualität unserer Lebensmittel. Deshalb verbinden wir fachliche Argumente mit öffentlichem Engagement.
Eine verantwortliche Landwirtschaftspolitik muss klare Ziele haben: gesunde Lebensmittel, faire Bedingungen für Höfe, lebendige Dörfer, artgerechte Tierhaltung und eine Landschaft, die auch kommenden Generationen trägt.
Kleine und mittlere Höfe dürfen nicht länger gegenüber industriellen Strukturen benachteiligt werden. Förderprogramme, Beratung und Marktbedingungen müssen Vielfalt ermöglichen statt Konzentration beschleunigen.
Tierhaltung muss zu den Flächen, Futtergrundlagen und Menschen vor Ort passen. Wir sprechen uns für nachvollziehbare Obergrenzen, mehr Kontrollen, bessere Ställe und eine stärkere regionale Verarbeitung aus.
Feldraine, Streuobstwiesen, Hecken, Feuchtflächen und blühende Säume sind keine Nebensache. Sie sind Lebensräume, Klimapuffer und Teil der sächsischen Identität.
Verbraucherinnen und Verbraucher sollen erkennen können, wo und wie Lebensmittel erzeugt wurden. Klare Herkunftsangaben, nachvollziehbare Standards und ehrliche Kommunikation schaffen Vertrauen.
Gute Landwirtschaft schützt nicht nur Ernten, sondern auch das Vertrauen der Menschen, die Vielfalt der Landschaft und die Würde der Tiere.
Meine Landwirtschaft SachsenWir bringen Menschen zusammen, die in Sachsen etwas bewegen wollen: landwirtschaftliche Betriebe, Umwelt- und Naturschutzaktive, regionale Initiativen, Fachleute, Verbraucherinnen und Verbraucher. Gemeinsam schaffen wir Räume für Austausch, Information und politisches Handeln.
Wir machen sichtbar, was sich auf Feldern, in Ställen, in Dörfern und in politischen Entscheidungen verändert. Dazu gehören Gespräche mit Betrieben, öffentliche Informationen, fachliche Stellungnahmen, Veranstaltungen und gemeinsame Aktionen.
Wir bereiten Themen wie Nutztierhaltung, Agrarförderung, Pestizideinsatz, Gentechnikfreiheit, Bodenschutz und regionale Vermarktung so auf, dass sie nachvollziehbar und diskutierbar werden.
Viele Konflikte entstehen, weil Menschen zu wenig voneinander wissen. Wir fördern Begegnungen zwischen Höfen, Initiativen, Verbraucherinnen und Verbrauchern, damit Lösungen nicht am Schreibtisch enden.
Wenn politische Entscheidungen Tiere, Natur, Betriebe oder Verbraucherinteressen betreffen, mischen wir uns ein: mit Forderungen, Petitionen, Stellungnahmen und sachlicher öffentlicher Arbeit.
Landwirtschaft in Sachsen ist vielfältig: Ackerbau, Grünland, Obstbau, Tierhaltung, Direktvermarktung, Gartenbau, Imkerei und Landschaftspflege. Gute Lösungen müssen zu den Regionen passen.
Landwirtschaft beginnt nicht erst auf dem Acker und endet nicht im Supermarktregal. Wer bewusst einkauft, gärtnert, kocht, Tiere hält oder regionale Betriebe unterstützt, trägt zu einer anderen Agrarkultur bei.
Kompost, Mischkultur, heimische Pflanzen, sparsame Bewässerung und der Verzicht auf unnötige Chemie stärken Böden, Insekten und Erträge auch im Hausgarten.
Hofläden, Wochenmärkte, solidarische Landwirtschaft und regionale Verarbeiter machen sichtbar, wer Lebensmittel erzeugt und welche Arbeit dahintersteht.
Herkunft, Haltungsform, Fütterung, Pestizideinsatz und Verarbeitung sind wichtige Fragen. Wer nachfragt, stärkt Transparenz und bessere Standards.
Unterstützen Sie unser Bündnis, bringen Sie Ihre Erfahrungen ein, informieren Sie Menschen in Ihrem Umfeld oder nehmen Sie Kontakt auf, wenn Sie eine Veranstaltung, eine Stellungnahme oder einen Austausch vor Ort planen.
Ob Hofbesuch, Fachgespräch, Presseanfrage, Veranstaltung, Petition oder Zusammenarbeit: Wir freuen uns über Nachrichten von Menschen, die eine bäuerliche und naturverträgliche Landwirtschaft unterstützen möchten.
Agrarbündnis für eine bäuerliche, tiergerechte und naturverträgliche Landwirtschaft in Sachsen.